Nach sechs Jahren ist Marcel Redeker zurück bei Union Varl! Wir haben mit unserem neuen alten Torwart über seine Rückkehr, die vergangenen Jahre und seine Ziele für die kommende Saison gesprochen.

Marcel, zurück bei Union Varl – wie fühlt es sich an, wieder hier zu sein?
Es fühlt sich an wie zuhause ankommen. Direkt bei der ersten Trainingseinheit fühlte ich mich wieder heimisch. In den vergangen 6 Jahren hat sich einiges geändert, sei es der Umbau der Kabine und der Dusche, oder auch das drumherum am Platz mit dem Soccer Court oder der Anzeigetafel. Trotzdem ist es für mich immer noch wie damals. Die Jungs haben mich super aufgenommen und ich kenne ja so gut wie alle noch von früher, sei es als Mitspieler oder die etwas Jüngeren, die ich damals selbst trainiert habe. Es macht Spaß mit diesen Jungs jetzt gemeinsam auf dem Platz zu stehen und etwas aufzubauen.
Du warst zwischenzeitlich bei Rot-Weiß Maaslingen. Was hast du aus der Zeit dort für dich mitgenommen?
Die Zeit dort war prägend und hat mich sowohl fußballerisch als auch persönlich sehr reifen lassen. Ich hätte damals nie gedacht, dass ich diesen Sprung so gut schaffe und vor allem über 6 Jahre dortbleibe. Fußballerisch habe ich mich dort mega entwickelt, die Trainingsqualität dort ist extrem hoch und jeder pusht den anderen, dass Beste aus sich heraus zu holen. Neben dem Fußball habe ich dort auch einige neue Kumpels gefunden, mit denen ich auch jetzt nach meiner Zeit noch viel Kontakt habe und einiges unternehme. Nichts destotrotz war es für mich die richtige Entscheidung jetzt wieder zurück zu meinem Heimatverein zu kommen.
Wie waren die Reaktionen in deinem Umfeld, als bekannt wurde, dass du wieder zu Union Varl zurückkehrst?
Die Reaktionen waren unterschiedlich. Klar, alle hier aus der Umgebung in Varl haben sich gefreut, dass ich wieder zurückkomme. Auch einige WhatsApp Nachrichten haben mich nach der Bekanntmachung erreicht. Die Jungs, mit denen ich in Maaslingen gespielt habe und die auch weiterhin da spielen, waren natürlich nicht so begeistert, konnten meinen Schritt zurück nach Varl aber nachvollziehen. Insgesamt waren die Reaktionen aber durchweg positiv und erfreulich.
Wie lief die Vorbereitung für dich und wie fühlst du dich aktuell zwischen den Pfosten?
Durch meine Verletzung am Knie konnte ich leider nicht die volle Vorbereitung mitmachen. Laufen und Krafttraining war leider das Einzige was anfangs ging. Trotzdem habe ich versucht die Jungs zu unterstützen und vor allen mit den Torhütern schon einiges zu machen. Zum Ende der Vorbereitung bin ich dann auch selbst wieder eingestiegen und habe das Knie wieder voll belastet. Auch wenn das Kreispokalspiel gegen BWO nicht erfolgreich war, hat es mich riesig gefreut, dort mein erstes Spiel zwischen den Pfosten gemacht zu haben. Letzte Woche gegen Alswede sah es ja dann schon besser aus und es macht einfach Spaß mit diesen Jungs auf dem Platz zu stehen!
Was sind deine persönlichen Ziele und was möchtest du mit der Mannschaft in dieser Saison erreichen?
Klar möchte ich mich auch persönlich immer noch weiter entwickeln und mich verbessern. Sei es im fußballerischen als auch im persönlichen Bereich. Durch meine Position als Co-Trainer habe ich jetzt viele neue Aufgaben, an denen ich noch wachsen kann. Mit Sven, Marvin und Luca macht es auch einfach Spaß die Jungs zu trainieren und weiterzuentwickeln. Wir haben die gleiche Ansicht und Verrücktheit, was den Fußball angeht und wollen das Beste aus allen rausholen.
Mein erstes Ziel ist es erstmal immer eine geile und eingeschworene Einheit zu werden. Durch unseren kleinen Kader rücken wir noch näher zusammen. Die Vorbereitung und die ersten Spiele haben jetzt schon gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Alle haben Bock und jeder rennt für den anderen, genau das finde ich geil! Was am Ende der Saison dabei rauskommt, müssen wir schauen. Klar möchte ich jedes Spiel gewinnen und ich traue unserer Truppe auch einiges zu. Einen einstelligen Tabellenplatz peilen wir auf jeden Fall an.
